Ölfarben

Experimentelle Bildgestaltung - Rezepte

Benötigt werden :

1 Teil Leinöl, z.B. 73020, 73054
1 - 3 Teile Pigmente
nach Bedarf :

Füllstoff
Bienenwachs in Terpentin gelöst
Siccativ oder schnelltrocknendes Malmittel
Das Öl langsam in die Pigmente rühren, bis eine feste Paste entsteht. Zu viel Öl kann Vergilben, Risse oder Knitter verursachen. Nach Zugabe von zu viel Öl kann die Paste auf einen Papierteller gebracht werden, dieser saugt das überschüssige Öl auf.

Zum Anreiben schlagen wir vor :


bei kleineren Mengen: ein Palettmesser und Glasplatte
bei grösseren Mengen: Reibschale mit Pistill, Glasläufer und rauhe Glasplatte
Die fertige Ölfarbe in einem Behälter aufbewahren. Das Austrocknen der Ölfarbe verhindert man durch eine dünne Schicht Öl oder einer Plastik- folie, oder man füllt die Ölfarbe in eine Tube.

Die meisten Pigmente können in Öl angerieben werden. Einige Ausnahmen: z.B. bleihaltige Pigmente wie Chromgelb, Massicot, Chromgrün; auch Caput Mortuum, Bolus, Manganschwarz, Graphit und Pariserblau sind nicht unbedingt geeignet. Bei Zirkon-Cölinblau sollte man möglichst auf Leinöl verzichten, wie bei allen Blautönen eigentlich, da schon durch leichte Gilbung des Leinöles der zarte Blauton verfremdet wird.

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